Heute möchte ich mal erzählen, dass weniger manchmal nicht mehr ist, aber vielleicht besser.
Es sollte eigentlich eine Bilderreihe werden. Ich wollte dokumentieren, wie nach einem Markttag der Platz (in diesem Fall der Münsterplatz in Ulm) aufgeräumt, leergefegt und saubergemacht wird. Ich hatte etwas über 100 Fotos gemacht, interessante Motive gefunden, mit verschiedenen Einstellungen experimentiert. Zuhause wie üblich die Bilder in Lightroom geladen und eine erste Selektion gemacht. Es blieben noch ca. 15 Fotos übrig.
Eine Weile tat sich garnichts. Ich hatte andere Ideen, zwischendurch ein wenig gebloggt, neue Fotos gemacht, viel gelesen. Dann vielen mir beim Durchstöbern meiner Lightroom-Bibliothek wieder die Marktbilder ins Auge, die ich ja noch nachbearbeiten wollte. Also machte ich mich ans Werk. Ich hatte in der Zwischenzweit einiges über Schwarz-Weiß-Nachbearbeitung gelesen (bzw. Tutorial-Videos angeschaut). Eine monochrome Umsetzung fand ich für das Thema recht gut geeignet.
Tja, da saß ich nun und schaute mir die aussortierten Bilder an. Irgendwie konnte ich den meisten nichts mehr abgewinnen. Ich fand sie irgendwie langweilig und nichtssagend. Aber ein Bild hat mich dann doch überzeugt. Vielsagender Weise war es das erste Bild, welches ich in dieser Reihe geschossen habe. Es war auch der Grund, warum ich überhaupt die anderen Bilder vom Markt gemacht habe. Manchmal ist der erste Einfall wohl einfach der beste. Ich möchte nicht sagen, dass die anderen Bilder deshalb überflüssig sind. Ich bin der Meinung, man lernt mit jedem guten Foto viel, aber mit jedem schlechten Foto mindestens doppelt soviel.
Lange Rede, kurzer Sinn. Hier ist das Foto:
Klicken macht groß
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