jakuuub

Großformat für die leere Zimmerwand

Wir haben in unserer Altbau-Wohnung ziemlich hohe Wände. Und da wir (zumindest im Wohnzimmer) bewusst auf allzuviele Möbel an diesen Wänden verzichtet haben, strahlt uns reichlich weiß entgegen. Das hat den Vorteil, dass es auch ohne Kunstlicht sehr hell ist. Allerdings kann es auch langweilig wirken. Deshalb müssen Bilder her.

Zwar hängen schon zwei Christoph Lingg-Bilder im Esszimmer, trotzdem haben wir noch einen nackten Fleck an der Wohnzimmerwand. Da ich ja doch schon einige Fotos gemacht habe, die präsentierfähig sind, bietet es sich ja fast an, sowas mal an die Wand zu hängen.

Und Anbieter für vernünftige Großformatdrucke gibt es ja reichlich. Einer ist posterXXL, über den ich jetzt mal was erzähle.

Zuerstmal ist der Name posterXXL ein bisschen irreführend, weil es nicht nur Großformatige Papierdurcke gibt, sondern (wie es sich gehört) auch einiges anderes: Grußkarten, Fotobücher, Fotogeschenke, Kalender usw. Der Schwerpunkt liegt aber auf den Großformaten. Auch hier ist die Auswahl reichlich. Dass es Poster gibt ist ja eher offensichtlich. Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von Alu-Dibond, aber Fotos auf Leinwand hingegen fand ich immer schon merkwürdig. Auf Leinwand muss Öl oder Acrylfarbe oder ähnliches. Bei Fotos wirkt das schnell wie ein Bild von IKEA. Die angebotenen Backlit-Bilder find ich da schon interessanter. Das sind Folien auf speziellen Rahmen, die von hinten angestrahlt werden. Ähnlich wie man das von Werbeplakaten an Bushaltestellen kennt. Kann gut wirken, kann aber auch schnell kitschig wirken, das hängt natürlich vom Motiv ab.


Wer es gerne edel möchte, kann natürlich auf die gerahmten Bilder zurückgreifen. Zum Beispiel in Holz wahlweise in weiß, braun oder schwarz. Oder in schickem Aluminium. Dann wirken die Bilder wirklich wie gekaufte Kunstdrucke.

Irgendwann brauchen wir mal nen langen Flur, der dann mit Großformaten vollgehängt wird. So eine private Galerie. Da dürfen dann natürlich auch andere Künstler hängen, keine Frage.

Und damit jeder mal posterXXL testen kann gibt es hier noch einen Gutschein.


Was Selbstgebasteltes zu Weihnachten… Original Blogopoly

Du hast bei Xing gespammt. Zahle an jeden Spieler 50.

- Sollen wir uns zu Weihnachten was Selbstgebasteltes und was Gekauftes schenken?

- Okay.

Und nun? Stricken und nähen fallen raus. Aber es gab doch mal dieses Social Media Monopoly auf Mashable. Man könnte doch sowas machen… die Straßen sind dann Blogs… und Häuser und Hotels sind Werbebanner… und Bahnhöfe sind Social Networks… und und und…

Also gut. Normales Monopoly kaufen (was angesichts der zahlreichen verfügbaren Spielvarianten garnicht so leicht ist). Soweit so gut. Und wie bekommt man nun die anderen Sachen da hin? Ich nahm Ordneretiketten von Zweckform. Und dann ging es ans Ausmessen. Es lohnt sich also doch, das Geodreieck noch aufzubewahren. Das Ausmessen beschränkt sich übrigens nicht nur auf die Straßen bzw. Blogs, sondern ist auch für die Straßennamen auf den “Besitzrechtskarten”, die Texte auf Ereignis- und Gemeinschaftskarten und Sonderfeldern nötig…

Die Maße dann in InDesign geklimpert und das Texten kann losgehen. Die Blogauswahl orientierte sich dabei hauptsächlich an Größe/Reichweite des Blogs. Die Sortierung auf dem Spielplan folgte dabei keinerlei Sortierung. Dass der Blog der Beschenkten auf die Schlossallee kommt, versteht sich von selbst. Und dass einem hinterher natürlich noch vielmehr Sachen einfallen, die man hätte aufnehmen können, ist auch klar.

Die Texte der Ereigniskarten sind dem Thema natürlich entsprechend umgeschrieben. Aufgrund der Nachtschichten, die hierfür nötig waren, schlichen sich die ein oder anderen Fehler ein, siehe Bild 1.

Texten, Drucken. Und dann kommt das Ausschneiden. Und das Aufkleben. Geduld und feinmotorische Kompetenzen helfen ungemein bei dieser Tätigkeit. Diese Tätigkeit stellte sich hinterher als deutlich zeitintensiver heraus, als ursprünglich angenommen.

Und dann ist das eigentlich schon fertig. Natürlich könnte man das ganze noch auf ein höheres Level bringen. Die Karten könnte man komplett neu drucken lassen, das würde besser aussehen. Man könnte die Klebeetiketten mit Schneidemaschine statt mit Schere zuschneiden. Und man könnte die Texte gegenlesen lassen.

Vielleicht gibt es irgendwann mal eine Version 2.0, mit Updates etc.

Aber es geht hier nicht um Perfektion. Sondern um ein persönliches Geschenk, dass ein bisschen Onlinewelt offline spielbar macht.

Und da Bilder immer besser sind als Text, gibt’s jetzt Fotos.

Ich bekam übrigens etwas nicht minder Cooles. Nämlich einen selbstgehäkelten Sackboy! Die perfekte Einstimmung auf Little Big Planet 2 und die beste Dekoration, die sich eine PS3 wünschen kann.

Dafür tausend Dank an anna frOst! <3


Hamburg

Und Berlin auch.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.


Die Evolution des Geeks

Nix für Kreationisten

Ja, das schöne Wörtchen Geek. Viele, die mit dem Internet hauptsächlich AOL, Urheberrechtsverletzungen und Datenschutzprobleme verbinden, können mit diesem Begriff wahrscheinlich nicht allzu viel anfangen. Genausowenig wie mit dem Begriff Nerd (die Unterscheidung zwischen Geek und Nerd, soweit sie denn tatsächlich existiert, will ich hier nicht angehen). Bezeichnet man sich gegenüber oben genannten Personen als Geek, erntet man fragende Blicke, die denen nach der Erwähnung dieses Online-Dienstes Twitter, nicht unähnlich sind. Da ich mich selber (berechtigter oder unberechtigterweise sei jetzt mal dahingestellt) regelmäßig als Geek oder Nerd bezeichne, entwicklte ich einen Automatismus um die Wissenslücke zu schließen.

Ich verweise auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel (Leute unter 70, die dann fragen, was Wikipedia ist, strafe ich mit Missachtung; mal davon abgesehen, dass Leute, die man auf einen Wikipedia-Artikel hinweisen muss, offensichtlich nicht in der Lage oder willens sind, eine Suchmaschine zu benutzen und deshalb Missachtung von vornherein erfahren sollten; aber ich schweife ab):

Der Ausdruck Geek [giːk] (engl. umgangssprachlich für Streber, Stubengelehrter) hat sich im Laufe der Zeit gewandelt in die Bezeichnung für eine Person, die sich durch großes Interesse an wissenschaftlichen oder fiktionalen Themen auszeichnet – üblicherweise, aber nicht ausschließlich, von elektronischer oder phantastischer Natur.

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Mit dem Wort ein Pferd hatte direkt in den Kirchen

Spracherkennnung auf dem iPad mit Dragon Dictation

Diesen Artikel schreibe ich nicht. Ich spreche ihn. Ich nutze nämlich Dragon Dictation. Für Außenstehende sieht das wahrscheinlich etwas merkwürdig aus, wie ich über meinem alten Sitze und langsam sprechen na ja, so ein paar Fehler passieren dann doch mal vielleicht ist es auch eine gute Übung für mich deutlicher zu sprechen . Dragon Dictation gibt es sowohl für das iPhone als auch für das ein Held. Mit dem Wort ein Pferd hatte direkt in den Kirchen offensichtlich ein Problem. Ich werde von diesem Artikel noch eine korrigierte Version abzutun. So langsam komme ich mir tatsächlich etwas blöd vor. Aber Spaß macht es auf jeden Fall. Dieser fast ein Texter lassen sich dank kompetenter Test problemlos in andere Anwendungen kopieren für den täglichen Einsatz werde ich dir wahrscheinlich nicht verwenden, aber wenn ich das nächste mal wieder im Stau stehe dann hab ich wenigstens etwas zu tun. Jetzt kommt noch die korrigierte Version sowie einen Link zu der Anwendung.

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Auf der Suche: Apple-Tastatur mit Lightroom-Shortcuts bekleben

Ich kann mir das doch nicht alles merken!

So, liebe Internetfreunde, ich brauche Eure Hilfe.

Ich bestellte mir nun endlich einen iMac, der (wenn alles klappt) morgen den Weg zu mir finden wird. Die Jungs sind ja so nett, eine Bluetooth-Tastatur mitzuliefern. Allerdings habe ich mir genau diese einigen Monaten zum Rumposen Arbeiten günstig gekauft.

Was also mache ich nun mit dem zweiten Klavier?

Ich finde ja diese beklebten Tastaturen, die von Heavy-Photoshop-Usern und anderen hippen Kreativen eingesetzt werden, recht schnieke.  Da klebt auf jeder Taste eine kleine Beschreibung für den entsprechenden Shortcut. Das ganze noch in Bunt und das Arbeiten in der Software wird deutlich schneller.

Auf der Suche nach eben diesen Aufklebern stieß ich auf das hier:


(via photojojo.com)

Allerdings hat die Sache zwei Haken. Das erste Problem ist, dass photojojo.com Lightroom-Aufkleber nur für die großen Tastaturen (mit Num-Pad) im Programm hat. Das ließe sich ja noch verschmerzen, denn den überflüssigen Krams kann man ja einfach abschneiden. Das größere Problem ist, dass natürlich nur englischsprachige Layouts angeboten werden. Hilft also auch nicht wirklich weiter.

Und da kommt Ihr und Euer allumfassendes Wissen ins Spiel: Gibt es Hersteller, die Lightroom-Aufkleber auch für deutsche Layouts vertreiben? ODER: Kennt Ihr irgendwelche Shops, Services, was auch immer, bei denen man sich Tastaturaufkleber bzw. -skins selber gestalten kann?

Immer her mit Eurem Wissen!

Ich glaube, ich habe bisher einfach die falschen Keywords bei der Suche benutzt.


Größe zählt halt doch

1200mm pure Awesomeness

Naja, hier ist es eher Länge. 1200mm um genau zu sein.

Ich wäre ja durchaus bereit, die 120.000 US-Dollar auszugeben, aber leider handelt es sich um ein Canon-Objektiv. Hoffentlich zieht Nikon da mal nach. Ich wollte schon immer mal ein hochauflösendes Panorama von Filderstadt einer Großstadt machen. Hiermit dürfte die Datenmenge hoch genug werden um die bisherigen Rekorde zu brechen.

In Kriegsgebieten sollte man sich damit nicht aufhalten, die US-Armee hat ja einige Schwierigkeiten, Objektive und Raketenwerfer auseinander zu halten.

(via shockmotion.de und B&H)


Social Network Photography

Instagram fürs iPhone

Ich trage nun seit einiger Zeit das Werkzeug des modernen Menschen mit mir rum. Mein iPhone. Vorhin kam mir in den Sinn, dass Smartphones in Zukunft unsere Geldbeutel obsolet machen werden. Geld? Digitale Bezahlsyteme. Ausweise? Digitale Accounts. Zugangskarten? Biometrische Lösungen.

Aber ich schweife ab.

Heute früh im Stau las ich mal wieder mashable.com, eines der bekanntesten Blogs über Social Media und Krams. Dort wurde instagr.am vorgestellt. Erst dachte ich: wieder so eine tolle iPhone-Kamera-App à la Hipstmatic und Konsorten… Lanweilig! Aber das besondere an instagr.am ist die Einbindung in ein soziales Netzwerk. Es funktioniert ein bisschen wie Twitter und Facebook. Halt mit Fotos.

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Mein Haus im Internet

In your Face, Ilse Aigner!

Ich zitiere mich einfach mal selber:

Als Hobbyfotograf bin ich ja gegen #streetview. Unscharf, Drittelregel missachtet, schlechte Komposition, verzerrt.

Ich hab mich deshalb mal selbst drum gekümmert. (Ja, das Bild ist auch nicht der Bringer, aber immernoch höherwertiger als die Fotos aus dem Google-Auto. Und auf jeden Fall unverpixelt.)

So, liebe Einbrecher, Stalker, Marktforscher, Datenschützer und sonstige Verbrecher: Viel Spaß damit.

Alle anderen: Kommt vorbei, bringt Getränke mit. Und einchecken könnt ihr auch gleich.

Und hier noch schlauer Text, warum Streetview toll ist.

Nein, das haben andere alles schon hundertmal gesagt. Ich finde es gut. Danke für die Aufmerksamkeit.


Fotoausstellung Ruhrblicke in Essen (nein, nicht omnomnom)

Bilder ausm Pott

Ich war am Wochenende in Essen, um eine sehr nette Fashionbloggerin zu besuchen. Essen bzw. das gesamte Ruhrgebiet ist ja Kulturhauptstadt 2010, überall gibt es Veranstaltungen, Ausstellungen und anderen Krams. Und natürlich gibt es eine App dafür.

SANAA-Gebäude (CC-Lizenz nomo /michael hoefner)

Jedenfalls besuchten wir die Fotoausstellung Ruhrblicke im grandiosen SANAA-Gebäude in der Nähe der Zeche Zollverein (vielen Dank für diese tolle Idee). Ich hätte diesen Kubus gerne als mein Wohnzimmer. Da passen dann mal vernünftig große Drucke an die Wand. Und der 200-Zoll-Monitor, der hier rumsteht auch.

Und an solche Wände passen natürlich auch die riesigen Drucke eines Andreas Gursky. Zu sehen waren aber völlig unterschiedliche Bilder von insgesamt elf völlig verschiedenen Fotografen ausgestellt. Manche waren weniger gut, manche waren recht gut und manche (wie die des oben genannten Herrn Gursky) waren verdammt gut (der hat übrigens das teuerste Foto aller Zeiten gemacht, welches für schlappe 3,3 Mio. Dollar verkauft wurde).

Wunderbar sind die Aufnahmen von Fördertürmen u.ä., fotografiert von Bernd und Hilla Becher. Ich hatte diese Fotos in der grandiosen BBS-Reportage The Genius of Photography gesehen und war damals schon von der strengen Systematik der Bilder fasziniert, die in Ihrer starken Doku-mäßigkeit an die Menschenaufnahmen des einen Fotografen erinnern, dessen Namen mir nicht einfällt. Reiche das in einem Update mal nach.

Die Aufnahmen verschiedener Oberbürgermeister der Ruhrstädte fand ich nicht so prickelnd. Also die Idee dahinter schon, die OBs mal in anderen oder besonderen Umgebungen zu zeigen. Allerdings fand ich die Bilder weder künstlerisch noch technisch schön umgesetzt.

Insgesamt haben mich viele Aufnahmen an die Fotoreihe Stillgelegt von Christoph Lingg erinnert; zwei dieser Bilder hängen ja auch in meiner Wohnung. Er zeigt damals Fotos von stillgelegten osteuropäischen Industrieanlagen. Völlig abwegig ist dieser Vergleich nicht, schließlich gab es im Ruhrgebiet ja auch einen starken Strukturwandel und viele alte Industrieanlagen wurden geschlossen, abgerissen oder abgebaut und nach China verschifft.

So, genug geredet. Fahrt hin, schaut es Euch an, kauft Euch den Katalog. Und besucht dann den Rest der Zeche und der Kulturhauptstadt. Viel Spaß.